Ausbildung/Beruf: Literaturwissenschaftlerin (m.a.), Cake Designer (Spezialität Hochzeitstorten)

Mein erstes Hula Erlebnis hatte ich 1993 während meiner Hochzeitsreise bei einer spontanen Tanzvorführung in einem typischen Waikiki Hotel.

Obwohl ich damals nicht das geringste Verständnis der hawaiianischen Sprache und Kultur hatte, verzauberten mich die Anmut, Eleganz und sinnliche Ausstrahlung des Tanzes auf Anhieb.

Bei zwei weiteren Reisen auf die Hawaii Inseln konnte ich stilistisch andere – wie ich inzwischen weiß – traditionellere Hula Darbietungen genießen. Ich erkannte langsam, dass der Tanz neben seiner wunderschönen Körperlichkeit auch eine erhabene, spirituelle Ebene haben konnte.

Meine wachsende Faszination blieb bis 2003 passiv, als ich aus purem Zufall erfuhr, dass sich mir auch in Berlin die Möglichkeit bot, Hula zu erlernen. So wurde ich Schülerin von Roselle Keli’ihonipua Bailey, die mir wertvolle Grundtechniken des Tanzes, sowie eine sensible Einführung in den kulturellen Hintergrund vermittelte.

In ihrem Berliner Halau „Luana na manu i hula alapa’i o Berlin“ sammelte ich erste Erfahrungen als Teil einer festen Hula Gruppe und bei Aufführungen. Parallel dazu entwickelte sich mein Interesse am Erler- nen der hawaiischen Sprache und dem Anfertigen von Kostümen, Leis und Instrumenten.

Die Begegnung mit Gleichgesinnten im Januar 2005 in der Tanzschule Traumtänzer lenkte mich auf einen neuen Weg. Zur Zeit genieße ich die Freiheit, von verschiedenen Lehrern zu lernen und Choreografien gemeinsam in der Gruppe zu entwickeln. Hula bedeutet für mich, Körper, Geist und Seele zu formen, wachsen und erstrahlen zu lassen.